| IEC-Elektrik | 75 | 150 | 275 | 320 | 385 | 440 | ||
| Nennwechselspannung (50/60 Hz) | 60 V | 120 V | 230 V | 230 V | 230 V | 400 V | ||
| Maximale Dauerbetriebsspannung (AC) | (LN) | Uc | 75 V | 150 V | 275 V | 320 V | 385 V | 440 V |
| (N-PE) | Uc | 255 V | ||||||
| Nennentladestrom (8/20μs) | (LN)/(N-PE) | In | 10 kV/10 kA | |||||
| Maximaler Entladestrom (8/20 μs) | (LN)/(N-PE) | Imax | 20 kA/20 kA | |||||
| Spannungsschutzpegel | (LN)/(N-PE) | Up | 0,2 kV/1,5 kV | 0,6 kV/1,5 kV | 1,3 kV/1,5 kV | 1,5 kV/1,5 kV | 1,5 kV/1,5 kV | 1,8 kV/1,5 kV |
| Folgen Sie der aktuellen Unterbrechungsbewertung | (N-PE) | Ifi | 100ARMS | |||||
| Ansprechzeit | (LN)/(N-PE) | tA | <25 ns/<100 ns | |||||
| Sicherung (max.) | 125A gL /gG | |||||||
| Kurzschlussstromfestigkeit (Wechselstrom) | (LN) | ISCCR | 10 kA | |||||
| TOV steht 5 Sekunden stand | (LN) | UT | 90 V | 180 V | 335 V | 335 V | 335 V | 580 V |
| TOV 120min | (LN) | UT | 115 V | 230 V | 440 V | 440 V | 440 V | 765 V |
| Modus | Standhalten | Standhalten | Sicheres Scheitern | Sicheres Scheitern | Sicheres Scheitern | Sicheres Scheitern | ||
| TOV Stand 200ms | (N-PE) | UT | 1200 V | |||||
| Betriebstemperaturbereich | -40ºF bis +158ºF [-40ºC bis +70ºF] | |||||||
| Zulässige Betriebsfeuchtigkeit | Ta | 5 %…95 % | ||||||
| Luftdruck und Höhe | RH | 80.000 Pa bis 106.000 Pa / -500 m bis 2000 m | ||||||
| Anzugsmoment der Klemmschraube | Mmax | 39,9 lbf-in[4,5 Nm] | ||||||
| Leiterquerschnitt (max.) | 2 AWG (massiv, mehrdrähtig) / 4 AWG (flexibel) | |||||||
| 35 mm² (massiv, litzenförmig) / 25 mm² (flexibel) | ||||||||
| Montage | 35 mm DIN-Schiene, EN 60715 | |||||||
| Schutzgrad | IP 20 (integriert) | |||||||
| Gehäusematerial | Thermoplast: Löschgrenze UL 94 V-0 | |||||||
| Thermischer Schutz | Ja | |||||||
| Betriebszustand / Fehleranzeige | Grün OK / Rot Defekt | |||||||
| Fernkontakte (RC) / RC-Schaltkapazität | Optional | |||||||
| RC-Leiterquerschnitt (max.) | Wechselstrom: 250 V/0,5 A; Gleichstrom: 250 V/0,1 A; 125 V/0,2 A; 75 V/0,5 A | |||||||
| 16 AWG (massiv) / 1,5 mm² (massiv) | ||||||||
Der Überspannungsschutz (ÜS) ist ein Bestandteil des Schutzsystems elektrischer Anlagen. Er wird parallel zum Stromversorgungskreis der zu schützenden Verbraucher geschaltet. Der Überspannungsschutz leitet elektrische Ströme, wie beispielsweise den Nennentladestrom, aus einem Kurzschluss ab. Dies geschieht entweder über einen Halbleiterkontakt oder einen Luftspaltschalter. Zusätzlich dient der Überspannungsschutz als lastsichere Abschaltvorrichtung bei Überstrom und als Wiedereinschalter, der die Spannung im Fehlerfall über oder unter die Nennspannung regelt. Überspannungsschutzgeräte können auf allen Ebenen des Stromversorgungsnetzes eingesetzt werden. Diese Methode ist die am häufigsten verwendete und effektivste Art des Überspannungsschutzes.
Parallelgeschaltete Überspannungsschutzgeräte weisen eine hohe Impedanz auf. Das heißt, die Summe der Reihenimpedanzen entspricht der Impedanz eines einzelnen Überspannungsschutzgeräts. Sobald eine kurzzeitige Überspannung im System auftritt, sinkt die Impedanz des Geräts, sodass der Überspannungsstrom durch das Überspannungsschutzgerät geleitet wird und empfindliche Geräte umgeht. Dies schützt Geräte vor kurzzeitigen Überspannungen und Störungen wie Spannungsspitzen, Überspannungen, Frequenzschwankungen und Überspannungen durch Schaltvorgänge oder Blitzeinschläge. Installiert ein Benutzer eine Überspannungsschutzleiste oder ein Überspannungsschutzgerät an einer Stromleitung, die von einem Energieversorger mit Glättungskondensatoren kommt, sind keine zusätzlichen Überspannungsableiter erforderlich, da diese Kondensatoren bereits vor plötzlichen Spannungsänderungen schützen.